schon ein kuß
sagt mehr
als ich dir
jemals sagen kann.

daran
wirst
du mich
erkennen.

dann bist du leda
ich dein schwan

mein leben lang.

aus dem buch  *ganz und gänzlich menschlich*

 seite >leseproben<  in arbeit

 

GEDICHT DES MONATS 

welt, tu dich auf

dervogt © 2/2009

°

ich sah dich
und so sprach ich
folgendes
mehr zu mir selbst
denn
du-
du würdest mich
nicht hören können
wie auch
durch
den wust
an gedankenschrott
und ungenach
in deinem
zwar hübschen
aber doch
blöden kopf

ich zitierte,
ja
rezitierte
folgendes:
die wahre kunst der sinnlichkeit -
sie lebt in uns -
und lebt sie nicht in uns -
dann lebt sie nirgendwo

hmm
pause-
gespenstische stille
in mir,
rund um mich

ich erwartete mir nichts
es kam auch nichts
wie denn auch
woher denn
wenn sich das einerlei
des tages
paarungswillig
mit deinen
vollgespritzten nächten
eint
und tags darauf
ein weißbekittelt etwas
nachdem es dich da unten kitzelt
gravid auf einen zettel kritzelt
bis dann nach sextausend500
gottverdammten
nicht endenwollenden stunden
1 zellvereintes etwas
deinen wanst verläßt
huhn- und unbotmäßg kräht
sich einnäßt,
alsbald sich
deine tochter nennt
um kurz darauf
als abziehbild von dir
und so called- next-blöd-model-
über den laufsteg
und-
falls es dann noch heteros gibt,
produzenten
zu stolzieren
und
allen ernstes laut zu denken,
dieses sei ´ne leistung

welt,
tu dich auf
und friß uns alle,
rülpse laut
und spei´ uns nieder


°

 

         GEDICHT DES TAGES 

           auf   www.lyrik.at         

  2. Mai 2004

  leptis magna

 wie soll ich dich beschreiben
du blüte deiner zeit
>die große< wurdest
du nicht ohne grund genannt

auch nero fand an dir gefallen
lie� deinen hafen ungleich schön gestalten
nur karthago - sag ich mal vermessen-
konnte sich mit und an dir messen.

bist doch in der dekadenz
deiner zeit ertrunken
auch deiner theater bühnen
ertranken in den dünen

und dennoch:

wenn ich träumend
an deinen säulen lausche,
will sich vom gestade her
lybisches flair vom mittelmeer,
und
der wind mit dir auf´ s neu vermählen,

dann hast du so viel mir zu erzählen.

(c)dervogt

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GEDICHT DES TAGES

auf   www.lyrik.at   am 13.7.2004

meine seensucht 

du stehendes gewässer

ruhst in mir

bist meiner seele nahrung

so mancher meinte über uns:

welch eine seltsam´ paarung

wenn eingebettet in den alpen

der natur

ich an deinem gestade weile

deine ruhe wird zu meiner

diese andachtsvolle stille

ich wohl gerne mit dir teile

muß ich auch dereinst fort von dir

so hör ich deine stimme

- komm zurück alsbald -

ja - ich komme - gern, ich eile

meine seensucht ist mein motor

deine ansicht will ich schauen

spiegelglatt mein bild auf dir,

sehe ich in gottvertrauen

 (c) dervogt



seite >leseproben<  in arbeit

 

 

GEDICHT DES TAGES  

 7.08.2004

auf www.lyrik.at

 

  du riechst nach tausend blütenkelchen

 

sag ist es wahr?

du riechst dich nicht

riechst nicht wie ich

die tausend blütenkelche

die deiner haut sind eigen??

wenn deiner arme weich und fest

will zärtlich mich umschlingen

und femininer duft

mit deinem parfum will ringen

dreht sich mein kopf

weiß nicht wieviele grade

vor hitze droht der gute

mir zu platzen

in meinen ohren tschilpen

wohl an die hundert spatzen

kontrollier´ ich mich

oder du schon mich

du und dein duft nach feinsten

weiblichen und deiner weiblichkeit

deiner und meiner zärtlichkeit

zuliebe

wünsche ich mir

daß dein duft

auf ewig an mir bliebe

 

(c) dervogt

 

 

 

kopieren, auch auszugsweise, untersagt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 


   

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